„Normal“ Leben…

In den letzten Wochen und Monaten hat sich bei mir einiges getan. Ich bin wirklich ein gutes Stück runtergekommen von dem Trip, Grund dafür wird wohl eine positivere Grundeinstellung sein, sowie einige Einsichten. Ich bin nun seit 10,5 Jahren auf dem Trip, war ja fast 1 Jahr in der Klinik und habe von hochmanischen Phasen bis zu schlimmsten Suizidgedanken alles erlebt, hatte mich wochenlang verloren und nicht mehr geglaubt, überhaupt nochmal irgendwie auf diesem Planeten zurechtzukommen..
Ich war viel zu weit in diese psychedelische Welt eingedrungen und hatte komplett den Kompass verloren. Es gab jedoch auch immer wieder Phasen der Hoffnung, wo ich nachts in meinem Zimmer in der Klinik saß und Musik gehört habe und wieder versucht habe, irgendwie Pläne für eine Zukunft zu schmieden..
In den lezten Wochen wird ein gutes Leben irgendwie wieder greifbarer für mich, mir wurde klar, dass ich mich wieder auf andere Dinge konzentrieren muss, als immer innerhalb dieser psychedelischen Welt zu denken..
Klar ist, dass ich nie wieder ganz aus dieser Fabelwelt ausbrechen kann und für immer nur unter Einfluss des Trips denken und handeln kann.
Jedoch habe ich beschlossen, dass ich mich wieder auf frühere Ziele konzentrieren muss, wieder mehr auf mich achten muss in vielen Bereichen und den schlechten DIngen, die eh kommen werden, etwas entgegenzusetzen indem ich etwas Positives mache..
Deshalb habe ich am Comuter einen Ablauf geschrieben, mit kurz und langfristigen Zielen und Ideen.. Da kam einiges zusammen und dies erfüllt mich mit Lebensfreude. Als ich das Buch geschrieben habe, hatte ich auch eine gute Phase, wobei mich der Prozess auch einige Kraft gekostet hat.. Heute kann ich etwas ruhiger in die Welt blicken, freue mich auf die nächste Zeit, eventuell wird das sogar ein richtig wegweisender Abschnitt in meiner Geschichte, dass ich wieder möglichst normal am Leben teilnehmen kann, auch wenn ich innerlich keineswegs nüchtern bin..
Ich freue mich darauf…
F.

Ein Gedanke zu „„Normal“ Leben…“

  1. Na so richtig verstehe ich Dich nicht. Du bist zu einmaligen Einsichten über Dich und das Universum gekommen und wünscht Dir jetzt möglichst am normalen Leben teilzunehmen. Du bist seit Jahren auf einem Trip, schreibst ein Buch darüber, aber was sind Deine Wünsche und Ziele – einfach ganz normal zu sein? Glaubst Du nicht das besondere in Dir damit zu unterdrücken? Ist das ganze psychedelische und bewusstseinserweiternde Erlebte, nicht doch eher der Versuch Dir zu erklären, was Du nicht erklären kannst? Haben die Drogen Dich nicht eher so verändert, dass Du Dich zeitweise selbst verloren hast?

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