Auf Lsd hängen bleiben…

Kann man auf einem LSD-Trip dauerhaft hängenbleiben? Ein Betroffener klärt auf. 

Das Thema Hängenbleiben bzw. umgangssprachlich “Kleben bleiben” ist von Mythen, Faszination und Übertreibung, sowie der Frage, ob so etwas überhaupt möglich ist, geprägt.  Jeder Drogen Konsument kann einem da viele Geschichten aus seinem Party-Bekanntenkreis erzählen und fast jeder kennt auch den einen oder anderen Betroffenen. Eine klare Definition für das Hängenbleiben existiert meines Wissen nach nicht, so bleibt vieles im Unklaren, den Meisten ist das Thema vor allem durch Anekdoten ihrer Party Freunde bekannt.

Ich kann auch keine eindeutige Definition für diesen Begriff liefern. Als selbst Betroffener versuche ich aber hier das Thema aus meiner Sicht möglichst verständlich zu beschreiben.

Kurz zu mir, ich war schon in jungen Jahren sehr intensiv und exzessiv feiern und habe dabei fast alle der gängigen Partydrogen konsumiert.  Mit gerade mal 19 Jahren habe ich mit meiner Clique ein halbes Jahr jedes Wochenende psychedelische Pilze konsumiert und war auf unzähligen Goa Partys.  Auch Mdma und Speed und natürlich LSD-Trips gehörten damals zu einem “normalen” Wochenende mit dazu. Durch meinen Blog und meine Buchveröffentlichung habe ich zu vielen Hängengebliebenen Kontakt gefunden und konnte mir deren Geschichten anhören.  Dabei fällt auf, dass die Vorgeschichte in den meisten Fällen sehr ähnlich verläuft.  Der Kern des Problems ist der oft frühe Einstieg in eine politoxe Drogenkarriere.

In der frühen Jugend beginnt das Kiffen, noch vor der Volljährigkeit kommen Mdma, Speed und andere Drogenerfahrungen hinzu. Wenn man einmal in der Goa Szene angekommen ist, gibt es dort mindestens ein dutzend Substanzen, die nur darauf warten, von einem risikobereiten Konsumenten entdeckt und ausprobiert zu werden. In dieser Phase des Drogen Missbrauchs gibt es sehr wenig, was dagegen sprechen würden, all diese Substanzen selbst auszuprobieren. Schliesslich ist man jung, körperlich und geistig zumindest in der Selbstansicht (noch) unverwundbar,

Die Bad Trips und späteren Warnschüsse der Psyche als Reaktion auf die seelischen Achterbahnfahrten scheinen noch in weiter Ferne, man denkt selbst noch nicht mal an diese Dinge. Hier beginnt schon der rasante Entfremdungsprozess aus der als spießig empfundenen “Normalität” der Menschen um einen herum, z.B der Eltern, der Lehrer oder einfach aller Menschen, die keine Drogen konsumieren.  Man findet nicht nur in den Freunden und Bekanntschaften der Goa Szene eine neue gefühlte Heimat, sondern empfindet die überaus beeindruckenden emotionalen Erlebnisse im Rausch des MDMA´s und anderer Drogen als den eigentlich viel besseren Normalzustand. Ein Freund von mir schrie einmal, direkt nachdem wir auf der Party ankamen und die erste Pille in ihm eine glückselige Wirkung entfaltete, laut heraus: “Endlich wieder normale Leute!”

Das geht dann im weiteren Verlauf der Drogenkarriere so weit, dass man die Eltern und alle anderen nüchternen Leute einfach nur bedauert, nicht in dieser neuen, hoch emotionalen Welt leben zu dürfen.  Was mir ganz wichtig ist zu sagen, in dieser Phase ist das Konsumieren und tagelange Feiern auf verschiedenen Substanzen auch von unglaublich tollen Gefühlen und nie dagewesenen Glückszuständen begleitet und damit eine ohne Frage zwar intensive, aber doch in weiten Teilen schöne Zeit, an die man sich sein ganzes Leben mit Wehmut zurückerinnern wird. 

Was in dieser Phase leider fehlt, ist das Verständnis dafür, auf welch wackeligen Beinen dieses Konstrukt steht.  Wenn man in der frühen Jugend zu Kiffen beginnt und kurze Zeit später regelmäßig von Freitag bis Montag sehr verstrahlt auf Goa Partys feiert, hat die eigene Persönlichkeit kaum eine realistische Chance auf einem gesund gewachsenen und stabilen Fundament zu stehen.  Man hat oft weder die Beziehungen zu seiner Familie und den Mitmenschen gut aufbauen können, noch den Schulabschluss und die Berufswahl auf einen geordneten und stabilen Weg bringen können. Dazu kommen noch viele durch den Konsum entstandenen Schwierigkeiten und damit verbundenen Persönlichkeitsveränderungen, z.B. eine zwanghafte Beschäftigung mit abstrusen Theorien oder zunehmende Aggressionen. All die in der Jugend und dem frühen Erwachsenenalter dringend nötigen Entwicklungen hat man sich durch den Drogenkonsum im Ansatz abgewürgt.  Stattdessen setzt man seine Psyche mit unglaublichen Schüben an Serotonin, dauerhaften elementaren Denkveränderungen durch Pilz- und LSD Trips und regelmäßigem Mischkonsum vieler verschiedener Substanzen aus.  Die Mischung dieser Faktoren führt zu einer großen Instabilität der eigenen Psyche und kann in den meisten Fällen nicht länger als einige Jahre gebändigt werden.

Ähnliche Vorgeschichten habe ich bei fast allen jungen Konsumenten erkennen können, die später auf einem Trip hängengeblieben sind.  Ich habe selbst exakt so eine Drogenkarriere durchlebt und kann aus eigener Erfahrung berichten, wie man nach einigen solcher Jahre psychisch denkt und wie verändert die eigene Persönlichkeit aus so einer Lebensphase hervorgeht.  Ich habe während des Höhepunkts meiner Konsumphase eine Ausbildung gemacht, wobei ich die Anforderungen immer schlechter erfüllen konnte. Nachdem mein Schulleiter mich mehrfach ermahnt hatte, war ich ganz kurz davor, ihm einfach zu sagen, dass er doch nicht alles so ernst nehmen solle, da das Leben doch eh einfach nur ein unkontrollierbarer, chemischer Prozess sei. Ich musste ständig über das Funktionieren des Universums nachdenken und konnte mit den aus meiner Sicht völlig belanglosen Alltagssorgen der “normalen” Leute gar nichts mehr anfangen.  Ich hätte die normalen Leute am liebsten wachgerüttelt und ihnen gesagt, dass Sie überhaupt nichts kapieren davon, wie das Leben hinter den Kulissen funktioniert.

Die Psyche verändert sich durch Pilze, LSD und Co viel mehr, als die Meisten das glauben mögen. Schon ein einzelner Trip verändert das Denken eines Menschen auf Lebenszeit. Man könnte sagen, in den paar Jahren Goa Szene braut sich im Gehirn etwas sehr Mächtiges zusammen, was irgendwann kaum mehr zu kontrollieren ist.  Man reisst sich als junger Mensch durch den Drogenkonsum die eh schon instabile und nicht voll entwickelte Denkbasis immer weiter zusammen. Das ist also zumeist die Ausgangslage und die Vorgeschichte, über die man sich im Zusammenhang mit dem Hängenbleiben bewusst sein muss.

Das Hängenbleiben kann dann auf unterschiedliche Weise ablaufen, der Begriff ist nicht genau definiert. Im Endeffekt gibt es unterschiedliche Wege hin zu einem Zusammenbruch der Psyche durch die Vorprägung des Konsumenten und dann einem entscheidenden, die Katastrophe auslösenden Ereignis.

Ein Freund von mir hat sich im Übermut und als er bereits auf einem Trip war ganze 7 Hofmänner (LSD-Trips) unter die Zunge gelegt. Er wollte einfach einmal so richtig auf LSD sein.  Wenige Stunden später wurde er in dem Club von dem Krankenwagen abgeholt und verbachte viele Wochen in der Psychiatrie.  Heute lebt er in einer antroposophischen Einrichtung und wirkt nach wie vor sehr durch den Wind, er ist nie mehr wirklich von dem LSD-Trip runtergekommen.  Bei anderen entwickelt sich über einige Wochen eine Phase, in der Sie immer paranoider werden und plötzlich sehr komische Dinge erzählen.  Oft fühlen die Betroffenen sich beobachtet und kontrolliert, im Verlauf kann das dann immer heftigere Ausmaße annehmen.  Auch dieser Weg endet meist in der Psychiatrie und damit der Einstellung auf ein Neuroleptikum, was fast immer lange Folgen nach sich zieht. Eine hochgradig schwierige Phase, in der nicht nur die Welt an sich, sondern auch die eigene Existenz grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Bei einigen wird an dieser Stelle die Diagnose drogeninduzierte Psychose gestellt, weil das Muster der Symptome exakt auf diese Krankheit einzuordnen ist.  Als ich meinen letzten Trip genommen habe, bin ich zunächst scheinbar noch einigermaßen runtergekommen, direkt am nächsten Tag habe ich dann aber eine immer stärker werdende Euphorie verspürt, die sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Manie mit psychotischen Zügen entwickelt hat.

Das Muster wie Menschen auf Halluzinogenen hängenbleiben ist sehr vielfältig und passt oft gar nicht auf die Lehrbücher und Diagnoseschlüssel der Schulmedizin.  In meinem Klinikbericht wurde damals vermerkt:

“Die Interaktion zum jungen, stets freundlich, jedoch eher passiv und meist wenig emotional berührt erscheinenden Patenten war insbesondere geprägt durch das Auftreten unerwarteter und bizarrer Geschehnisse im Behandlungsverlauf, die bis zuletzt auch für uns nicht klar einzuordnen waren.”

Ein anderes Beispiel war ein guter Freund von mir, der sich auf einer Goa Party in der Schweiz bei einem Dealer einen Tropfen LSD gekauft hat. Als der Tropfen nicht so recht eingefahren ist, hat er den Dealer gefragt, ob er noch mal einen Tropfen bekommen könnte. Der Dealer fühlte sich damit in seiner Ehre verletzt und hat ihm so viel LSD drauf geschüttet, dass es schon von der Hand runtergelaufen ist. Zwei Stunden später war er so stark drauf, dass er nicht mehr sprechen konnte und nur noch mit einem seltsamen Gesichtsausdruck dagesessen ist. Die Nachwirkungen dieser Nacht haben ihn über Jahre begleitet, er ist auf diesem Trip hängengeblieben in Form von starken Denkveränderungen, Gedanken hören. optische Halluzinationen und vieles mehr.  Erst nach einem schweren Jahr haben sich die Symptome wieder etwas gebessert.

Das Hängebleiben beschreibt meiner Ansicht nach immer den Scheitelpunkt zwischen einer oft vorher stattfindenden politoxen Drogenkarriere und dem Punkt, an dem das Denken und jegliche Stabilität des Konsumenten in sich zusammenbricht. Ein LSD-Trip dauert ca. 8-10 Stunden und stellt in dieser Zeit so ziemliche alle Denkvorgänge auf den Kopf, das Gehirn funktioniert in dieser Zeit nach völlig anderen Gesetzen. Ein Mensch mit einem stabilen Fundament wird es einfacher haben, nach diesen Stunden wieder in seine gewohnte, stabile Nüchternheit zurückzufinden. Im Gegensatz dazu halten diese Denkveränderungen  bei Menschen mit einer eher labilen Verfassung in vielen Fällen oft dauerhaft an, die Verläufe sind aber doch recht unterschiedlich. Auch der Grad der auftretenden Veränderungen der Psyche sind überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Im Grunde bleibt jeder LSD Konsument auf seinem Trip hängen. Das ist auch gewünscht, viele erhoffen sich eine Bewusstseinserweiterung die dauerhaft den Fokus der Prioritäten im Leben neu justiert.  Oft klappt das auch in gewünschter Weise, es gibt sehr viele Menschen, die positiv von LSD oder Pilztrips beeinflusst wurden und die diese Erfahrung nicht missen möchten.  Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, eine politoxe Vorgeschichte wie ich sie oben im Text beschrieben habe, ist sicher die schlechteste Vorbereitung auf weitere Trips. Die in vielen Erzählungen angenommene Vorstellung, man würde bei dem Hängenbleiben einmal einen Trip nehmen und wäre dann für immer auf diesem Trip, ist so vereinfacht dargestellt vermutlich nicht das, was in der Realität oft passiert. 

Dass Hängengebliebene aber oft jahrelang oder auch ihr komplettes Leben unter dem Einfluss des Trips leben und zurecht kommen müssen, ist wahr und gehört zum Alltag vieler betroffener Menschen.  Seiner eigenen Familie erklären zu müssen, dass man auf einem LSD-Trip hängengeblieben ist und man für lange Zeit ein stark veränderter Mensch sein wird, gehört zu den schwierigsten Momenten in dieser Phase. Ich habe von vielen Betroffenen erfahren, dass alleine das Wort “Hängenbleiben” oder  “Hängengeblieben” ein enorm starker Trigger sein kann und das Aussprechen dieser Worte allein schon nicht selten zu Angst und Panik führt. Der Ausdruck “Kleben bleiben” wird von vielen, auch von mir als selbst Betroffener  als respektlos empfunden.  Von ärztlicher Seite gibt es oft keine passende Diagnose, meist ist ein größeres Sammelsurium aus Symptomen die in alle Richtungen gedeutet werden können.  Das macht es für die Hängengebliebenen nicht leicht, leider folgt auf das Hängenbleiben meist eine jahrelange Phase der Unklarheit mit regelmäßigen Besuchen in der Psychiatrie und einer Einstellung auf ein Neuroleptikum, was die Sache auf lange Sicht auch nicht wirklich leichter macht.

Ich selbst habe über 10 Jahre lang versucht, ein Medikament zu finden, welches mich aus diesem Zustand wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt und endlich eine Landung einleiten könnte.

Eine einfache und allgemein wirksame Behandlungsmethode ist nicht bekannt, meist ist der Verlauf ein langer Weg des langsamen Runterkommens mit guten und schlechten Phasen, teilweise unterstützt durch eine medikamentöse Behandlung und einer möglichst großen Stressreduktion für einige Jahre. In jedem Fall ist Hängenbleiben eine extrem fordernde Anstrengung und Prüfung der eigenen Persönlichkeit. Die Rate der Menschen die infolge so eines Falls an einer schweren Depression erkranken, ist aus meiner Beobachtung sehr hoch.  Das Alltagsleben mit einem nicht mehr normal funktionierenden Gehirn bei gleichzeitig vollem Bewusstsein über die Situation, ist schwer zu ertragen, dazu kommt die völlig ungewisse Zukunftsperspektive und das Absinken im sozialen Gefüge des Alltags (Verlust der Arbeitsstelle, Sozialhilfefall, Beziehungsschwierigkeiten, soziale Phobie usw.)

Jeder Betroffene muss seinen eigenen Weg finden mit dieser Situation umzugehen und versuchen, sein Leben wieder auf eine stabile Basis zu bringen.

Crystalix (crystalix32@gmail.com)

mein Buch: LSD-Trip in die Ewigkeit – Gedanken eines Hängengebliebenen

Wie Drogen ein junges Leben beeinflussen.

Die meisten Menschen, die mit Drogen in Kontakt kommen, tun dies in ihrer Jugend. Dort werden die ersten Erfahrungen mit Zigaretten und Alkohol gemacht, Partys wo man sich betrinkt und ausgelassen das Leben feiert.
Irgendwann kommt dann jemand mit einer kleinen Menge Gras an und die Neugierigen wollen es natürlich ausprobieren, manche jedoch sagen nein und so kommt es oft vor, dass an diesem Moment die Jugendlichen in zwei Gruppen gespalten werden.
Die einen trinken eben Alkohol um zu feiern, die anderen sind neugierig und kiffen gerne mal.
Durch diesen ersten Kontakt zu illegalen Drogen, wird bei vielen die Neugierde geweckt viele Wissen gar nicht, wie unterschiedlich Lebenswege geprägt werden können.
Mir ist klar, dass es auch viele Jugendliche gibt, bei denen alles ganz anders läuft.
Die Entscheidung, durch Drogen weitere emotionale und spirituelle Erfahrungen zu machen, hat große Folgen, jedoch bei weitem nicht allein negative, aber sehr weitreichende..
Diejenigen die nur Alkohol trinken, tendieren meist zu eher normalen und gewöhnlichen Lebensläufen, machen eine Ausbildung, arbeiten im Beruf, bilden sich weiter, Freundin, Kinder, Haus bauen etc..
Die Konsumenten von vielfältigen Substanzen, gestalten ihr Leben meist komplett anders.
Durch Erfahrungen mit Ecstasy und vor allem durch Halluzinogene (Pilze, Lsd), erweitert sich der Horizont extrem und diese jungen Menschen öffnen ihr Denken und ihre Sichtweise in alle Richtungen des Lebens. Anstatt von Dorffesten, wo die 2/3 der Leute sich betrinken und um 2 Uhr nach Hause gehen, erleben die Drogen Leute beeinduckende Goa Partys, feiern öfter mal 2 Nächte durch, erleben Glückszustände, machen spirituelle Erfahrungen. Hört sich sehr positiv an, wenn man noch jung ist, kann man vieles wegstecken, was emotionale Belastungen angeht.
In dieser Phase entwickelt sich ein psychedelisches Verständnis für das Leben, welches nie mehr verschwindet.
Das Leben besteht ja aber nicht nur aus der Jugend, sondern geht nun immer weiter in das erwachsenwerden, in der Jugend jedoch stellen sich viele Weichen für die weitere Entwicklung des Lebens eines Menschen..
Während nun der normale, vernünftige Mensch meist ein eher unauffälliges Leben führt, geht es bei dem Drogenmenschen schon ganz anders zu. Es ist ja eigentlich klar, wenn man sich emotional und spirituell in psychedelische Ausnahmeerlebnisse begibt und so sein Denken über die Welt komplett verändert, so hat dies großen Einfluss auf das Leben im Allgemeinen.
Das Leben läuft dann meistens ganz anders ab, man geht auf vielfältige, bunte Partys, es gibt dann auch viele ältere Leute, die ihr ganzes Leben feiern gehen. Man unterhält sich über andere Themen, gestaltet seine Wohnung anders, denkt anders, lebt anders..
Der gewöhnlich vorgezeichnete weg von Ausbildung, Beruf, arbeiten, weiterbilden, Haus bauen, Kinder bekommen, wird komplett über den Haufen geworfen.
Auf diesem Weg gibt es einige die abstürzen und psychische Probleme bekommen, manche bleiben auf Halluzinogenen hängen, es gibt einige die es übertreiben und im Leben einfach nicht zurecht kommen.
Aber diese Fälle gibt es auf der Seite der normal denkenden Menschen natürlich auch.
Ich hab in diesem Text eine klare Trennung zwischen den beiden Lebensentwürfen dargestellt, mir ist klar, dass man diese Gruppen nicht endgültig aufteilen kann, aber da wo ich meine Jugend verbracht habe (Dorf), gab es diese Trennung ganz deutlich..
Jeder Mensch muss selbst wissen, wie er sein Leben gestalten will, in Deutschland stehen einem alle Türen offen. Man muss sich eben über die Konsequenzen bewusst sein, für viele junge Menschen scheint das Leben mit psychedelischem erleben sehr reizvoll, aber es ist natürlich wohl eher ein schwieriger und gefährlicher Weg. Belohnt wird man zwar mit extremen Einsichten in komplizierte und verborgene Vorgänge, aber es ist ein Drahtseilakt.
Ich selbst musste an meinem eigene Leib erfahren, was auf dem Spiel steht und hab insgesamt fast 1 Jahr meiner Lebenszeit in verschiedenen Kliniken verbracht und damit teuer für meine Einsichten bezahlt..
Ich wollte mit diesem Text einen kurzen Einblick über meine Gedanken zu diesem Thema geben, es liegt mir fern, Drogen zu verherrlichen, ich wollte meine Gedanken aber genauso aufschreiben, wie ich sie denke..

Im Endeffekt kann ich viele Menschen verstehen, die Erfahrungen mit Halluzinogenen machen wollen, aber ich muss auch davor warnen, macht euch bewusst, dass Lsd & co euer Leben mehr verändern kann, als ihr es euch vorstellen könnt!

Die gute alte Zeit..

Es passiert mir immer wieder, dass ich an die „gute alte Zeit“ zurückdenke. ich denke dann an die ganzen aufregenden Jahre meiner Jugend, wie ich vor Haschischplatten gesessen bin, wie wir mehrere Stunden mit der ganzen Clique weit weg auf irgendwelche Goa-Partys im Wald gefahren sind und dort im Rausch getanzt haben und völlig sorglos das Leben gefeiert haben. Diese Zeit ist bei mir nun auch schon wieder knapp 10 Jahre her, ich bin 29 und mein Leben ist sehr ruhig geworden.
Was aber nicht heisst, dass ich die heutige Zeit nicht schön finden würde. Es ist heute eben anders, die Jahre wo man über die Stränge geschlagen hat, sind vorbei. Wenn ich an die ganzen Erlebnisse zurückdenke, werde ich emotional und melancholisch. Jedoch ist für mich die Melancholie eines der schönsten Dinge, die ich kenne..
Man könnte nun natürlich sagen, dass früher alles besser war, viele Menschen denken ja so und sind unzufrieden.
Ich jedoch sehe das anders. Ich habe früher natürlich viel mehr erlebt als jetzt, aber ich bin gar nicht traurig darüber, dass es hier nicht mehr so wild zugeht wie vor 10 Jahren. Ich freue mich viel eher, dass ich die Ehre hatte, so emotionale und seelisch beeindruckende Dinge erlebt haben zu dürfen. Es wird wohl bei niemand so sein, dass alle Lebensabschnitte gleich aufregend sind.
Und so freue ich mich einfach jedes mal, wenn ich an die ganzen Partys, Drogensessions, den Glücksgefühlen auf Ecstasy oder den psychedelischen Reisen auf Pilzen zurückdenke..
Irgendwann muss man eben auch mal einen neuen Abschnitt beginnen, denn wäre immer alles gleich, könnte man ja niemals melancholisch zurückblicken auf das frühere Lebensgefühl und das Erinnern an die gute alte Zeit hat ja auch etwas wertvolles, denn so kann man auch wenn man alt wird, immer an das emotionale Leben denken..
Also ich habe in meinem Kopf unzählige und beeindruckende Bilder und Erinnerungen, die ich immer abrufen kann, wenn es mir mal nicht so gut geht und dann weiß ich, dass mir niemand vorwerfen kann, ich hätte in meinem Leben nichts erlebt.
Natürlich nicht nur gute, aber ein bisschen Weltschmerz muss ja auch dabei sein, sonst wärs ja auch irgendwie langweilig und Emotionen beschreiben ja nicht immer nur ausschließlich positive Gefühle!
Lg Crystalix

Mein neues Buch: „LSD-Trip in die Ewigkeit – Gedanken eines Hängengebliebenen“

Hallo,

ich habe ein Buch über meinen Lebensweg geschrieben, es ist auf Amazon, Google Play, iBooks usw. erhältlich. Der Titel lautet: „LSD-Trip in die Ewigkeit – Gedanken eines Hängengebliebenen.“  Autor: Crys Talix    Ich erzähle darin meine ganze Geschichte, wie alles passiert ist und ich gebe auch einen Einblick in meine vertrippte Gedankenwelt.  Das Buch ist für mich ein absolutes Herzensprojekt und ich hab lange daran gearbeitet um das Buch trotz meines besonderen Zustands so gut wie möglich hinzubekommen. Es ist sicher kein gewöhnliches Buch sondern so in der Form wahrscheinlich ein absolutes Unikat.  Die Ebook Version hat sich bisher schon 1000 mal verkauft. Das Buch ist als Ebook erhältlich und jetzt ganz frisch auch als Taschenbuch mit der  ISBN:  978-3-748511-35-9     Bei Amazon kann man bei dem Bestellvorgang den Händler „Neobooks“ auswählen und damit das Buch versandkostenfrei bestellen für 8,99€. Ich würde mich extrem über eine Rückmeldung freuen, falls jemand das Buch gelesen hat!        Viele Grüße!  Crystalix

Amazon: Buch Amazon         Google Play:  Buch Google Play

COVER EndErgebnis LSD 06

 

LSD-Tripbericht – Zooom!

Hier ist mein Tripbericht von dem ersten Kontakt zu der Droge, die mich fest im Griff hat, obwohl ich seit zehn Jahren clean bin. Das alles passierte im Sommer 2004, Ich hatte an diesem Tag meinen 20. Geburtstag. Ich wollte diesen Anlass natürlich ganz besonders feiern und zufällig war an diesem Tag, also meinem Geburtstag, die Streetparade in Zürich und anschließend eine große Goa-Party in der Schweiz, die Zoom – am 07.08.2004. Das war also der Plan, ich hatte viele Freunde dabei.

Einen Tag davor trafen wir uns mit Kollegen, um letzte Vorbereitungen zu treffen und natürlich schon mal im kleinen Kreis in meinen Geburtstag reinzufeiern. Ein Kumpel hatte sturmfrei und so trafen wir uns dort, hatten eine Bong dabei, Haschisch und Gras, drei Mädels, die wir kurz zuvor kennengelernt hatten, und fünf Kumpels in etwa. Wir redeten, lachten viel und sprachen über das Ereignis, das am nächsten Tag stattfinden würde, und waren voller Vorfreude. Um 24 Uhr haben wir mit Sekt angestoßen, alle gratulierten mir, wir rauchten Bong, es war eine entspannte Stimmung. Gegen 3 Uhr lösten wir die Party auf, denn wir wollten fit sein für den nächsten Tag. Es war uns schon öfter passiert, dass wir vor einer großen Party die Nacht durchgemacht hatten und dann nicht mehr viel von so einem Event hatten. Also trafen wir uns am nächsten Mittag am Bahnhof und irgendwie wussten wir alle, dass dieses Event etwas ganz Besonderes werden würde. Mit einem leicht nervösen Gefühl stiegen wir in den Zug, wir fuhren etwa zwei Stunden. Als wir in Zürich Hbf. ausstiegen, war alles voll mit gestylten Menschen, hübschen Mädels, Freaks, alles bunt und alle mit einem Lachen im Gesicht.

Natürlich wollten wir alle erstmal etwas Gras auftreiben, was uns auch schnell gelang und dann ging’s Richtung See. Wir waren alle überwältigt von der Kulisse. Wir begaben uns zu einem schönen Platz, wo man einen guten Überblick hatte, und kurze Zeit später hatten wir bereits verschiedene Pillen aufgetrieben. Ich nahm eine halbe Tablette. Wir redeten und lachten, der Funke sprang über und wir waren mittendrin in diesem wahnsinnigen, bunten Ereignis. Plötzlich kam einer mit einem Lachgasballon an. Ein Kumpel fragte mich, ob ich Lust hätte, mal ganz vor zu den Wägen der Parade zu gehen. Ich willigte ein und so liefen wir los, mit Pillen im Bauch und jeder einen

Ballon in der Hand. Das Wetter war herrlich, die Mädchen waren hübsch anzusehen. Schließlich waren wir ganz nah an den Wägen dran. Dort ging es natürlich heiß her. Einer verhandelte gerade mit irgendwelchen Spaniern, um Speed zu kaufen. Da sie keine gemeinsame Sprache sprachen, kam nach 15 Minuten Verhandlung heraus, dass beide Seiten Speed kaufen wollten und eben niemand etwas verkaufen wollte. Und so wurde es langsam Abend, ich hatte insgesamt eine Pille genommen, diese Atmosphäre sorgte dafür, dass ich mich super fühlte und das hat die Wirkung sehr verstärkt. Wir sammelten langsam unsere Leute zusammen und liefen Richtung Bahnhof. Wir wollten nach Winterthur, wo die Zoom Party stattfinden sollte. Wir waren mit 15 Leuten unterwegs, alle auf den verschiedensten Drogen, alle am Feiern. Es war sehr schwierig, alle zusammenzuhalten. Und so kam es, dass wir uns verloren und zwei Gruppen entstanden. Telefonieren war nicht möglich, da das Netz überlastet war, aber im Endeffekt wussten ja alle, wo es hingehen sollte.

Also war ich mit einigen Leuten unterwegs und mein bester Kumpel mit der anderen Gruppe. Mein Freund war auf einem halben LSD-Trip und so kam es, dass er am Bahnhof zu seiner Gruppe sagte, sie sollen genau dort stehen bleiben und warten, während er uns suchen würde. Schließlich fand er uns auch am Bahnhof. Er war dann also wieder mit uns unterwegs. Später kam heraus, dass er völlig vergessen hatte, seiner Gruppe gesagt zu haben, dass sie warten solle. Also standen die wohl länger an dem einen Fleck und warteten vergebens. Das Verwunderliche war, dass wir dann in den Zug eingestiegen sind und als der Schaffner kam, flüchteten alle in eine Richtung im Zug. Und plötzlich war unsere Gruppe wieder komplett – das sorgte für Euphorie und wir saßen also im richtigen Zug. So läuft es nur ab, wenn alle auf LSD sind, dann kommen solche Zufälle zustande. Wir stiegen in Winterthur um in einen Shuttlebus und mussten dann noch etwas laufen. Von Weitem sahen und hörten wir schon diese gigantische Party, Freude machte sich breit.

Auf dem Weg wurden wir andauernd angesprochen, ob wir noch was benötigten usw. Ich kaufte mir eine Pille, einen rosa Schmetterling. Wir zahlten also Eintritt und suchten uns einen entspannten Platz, eine Basis, zu der man immer wieder zurückkehren konnte und wo man immer einen von uns antraf. Der Freund, der nach wie vor ziemlich auf LSD war, empfahl mir, doch auch mal LSD zu nehmen. Er meinte, es gebe kein besseres Setting als hier und jetzt, am 20. Geburtstag mit super Laune auf einer Goa-Party! Also willigte ich ein. Er sagte, ich solle die andere Hälfte seines Trips nehmen, so wären wir beide genau auf dem gleichen Level. Er packte den Trip aus, aber er fiel auf den Boden ins Gras, was kurz für Verwirrung sorgte, wir hatten aber eine Taschenlampe und fingen an, ihn zu suchen, was sich schwierig gestaltete. Einen halben Trip im Gras zu finden, war nicht leicht. Irgendein

Mädchen kam und fragte, was wir suchen, also erklärten wir ihr die Situation. Sie meinte, wir könnten von ihr einen Trip haben, aber das wollten wir nicht. Und plötzlich hatte mein Freund den Trip in der Hand, wir hatten ihn gefunden. Also legte ich den Trip auf die Zunge und war gespannt, was nun kommen würde. Wir schauten uns um, waren fasziniert von der Dekoration, von der riesigen Bühne. Ca. 1 Stunde, nachdem ich mit meinem Kollege den Trip genommen hatte, fing sich die Art, wie ich lief, an zu ändern. Der Oberkörper neigte sich nach hinten, die Knie kamen beim Laufen weit nach oben. Ich fühlte mich wie ein König, ich verschmolz mit der Party, freudig lief ich mit dem beschriebenen Gang umher, lachte, hatte ein super Körperfeeling. Kumpels kauften sich auch LSD, es gab viele Trips. Nach und nach war ein Großteil von unseren Leuten auf LSD. Es gab alles, was man wollte. Wir wollten dringend Bong rauchen. Das lief immer so ab, dass wir einfach von der Basis losliefen und uns grob orientierten auf dem riesigen Gelände. Und wir kamen immer genau dort raus, wo so ein Typ aus England war, der eine Bong hatte. Das funktionierte die ganze Nacht so. Mischung zu machen, überforderte mich ziemlich, das Gras fühlte sich sehr strange an, daher überließ ich das meinem Kumpel, der gerade mit mir unterwegs war. Problem war nur, dass der genauso drauf war wie ich, aber wir haben es dann schon geschafft. Es war zauberhaft, die Graswolke tief einzuatmen, das war so vertraut und super relaxed. Ich schaute auf die riesigen Projektoren, die auf runde Leinwände Muster und bewegte Bilder projizierten, und dachte kurz, in diesen Bewegungen die Formel des Lebens zu erkennen.

Wir liefen an einer kleinen Feuershow vorbei, die von den Veranstaltern aufgebaut war. Ich sah eine riesige Kugel, aus der in alle Richtungen Stichflammen herauskamen und ab und zu kam ein riesiger Feuerwall. Für mich war diese Kugel ein Gehirn. Ich dachte, hier würde ein Kopf dargestellt. Die kleinen Flammen waren für mich die gewöhnlichen Vorgänge im Kopf, mal kommt hier etwas Dopamin, mal schüttet das Gehirn etwas Serotonin aus. Die kleinen Flammen sollten diese Hormone darstellen. Und die große Stichflamme, die mit einem riesigen Wall oben aus der Kugel herausstach, stellte für mich das LSD dar. Ich dachte, hier würde also dargestellt, was LSD mit dem Kopf macht, nämlich das komplette Gehirn erstmal sprengen und zu einem Erlebnis führen, das im Gehirn dauerhaft alles verändert.

Vermutlich war diese Kugel aber nicht so gedacht, sondern sollte nur Teil einer Feuershow sein. Ich lief dann wieder zurück zu unserer Basis. Es wurde langsam hell, ich traf meinen besten Freund mal wieder und wir tauschten uns aus, was alles passiert war. Wir waren immer noch ziemlich drauf. Die ersten Sonnenstrahlen glitzerten am Horizont, viele tanzten noch, wir lachten noch über so manche Dinge. Der Tag brach an und wir blieben noch bis 12 Uhr mittags auf der Party. Als ich vom LSD runterkam, nahm ich noch eine halbe Pille, was mich damals emotional stark berührt hat. Nicht allen ging es

wirklich gut, einer kam nicht mehr richtig klar, weil er einen ganzen Trip genommen hatte. Er war kaum mehr ansprechbar, aber wir haben ihn dann mitgenommen, uns um ihn gekümmert und im Zug ging es ihm wieder besser. Am Bahnhof hatte erstmal niemand mehr Geld für ne Fahrkarte, daher musste einer herhalten, der eine Bankkarte dabei hatte – und so kamen wir nach Hause.

Wenn ich daran zurückdenke, habe ich viele emotionale Erinnerungen – was ich damals alles erlebt, was ich alles ertragen, wie sehr ich mich aus dem alltäglichen Leben Schritt für Schritt entfernt habe. Wir hörten damals immer eine bestimmte CD, diese CD habe ich heute immer noch auf meinem PC und sobald ich sie anhöre, kommen viele Emotionen in mir hoch. Ich wollte damals einfach so leben, kannte keine Angst, dass bei diesem risikoreichen Spiel etwas schiefgehen könnte. Dutzende andere Menschen machten doch das Gleiche. Ich dachte damals, dass wir den normalen Menschen haushoch überlegen waren. Was wissen diese denn schon wirklich vom Leben und vom Universum? Ich hatte mir teilweise 8 Stunden am Stück über die Hintergründe des Lebens den Kopf zerbrochen, die Vorgänge, die dem gewöhnlichen Menschen verborgen blieben. Ich hatte den Eindruck, durch Psychedelika einen großen Einblick in solche Vorgänge und auch Funktionsweisen bzw. Regeln der Sterne zu bekommen.

Conversation with the Universe

 

Viele fragen immer, was man für Einblicke durch solche psychedelischen Erlebnisse bekommt, da kann man lange und ausführlich darüber reden, aber dieses Bild ist praktisch die Antwort darauf..
Ich weiss nicht, ob jeder dieses Bild verstehen kann, aber es sagt eigentlich alles aus, was man über das Leben wissen sollte..
Lg Crystalix

Das große Ganze verstehen..

Als 18 Jähriger habe ich nach meinem ersten Pilz-Trip damit begonnen, mir Gedanken über das Universum und das ganze Leben zu machen. Ziel war es damals, das große Ganze, also das ganze Universum zu verstehen und dem Leben auf den Grund zu gehen.

Damals war ich noch der Meinung, dass die Pilze mich da extrem weit rein bringen können, was ja auch stimmt. Also hab ich mehrere Monate jedes Wochenende getrippt und versucht, mich da immer weiter reinzudenken.

Irgendwann merkte ich jedoch, dass ich da niemals ans Ziel kommen werde. Man bekommt zwar mit jedem Trip neue Erkenntnisse und versteht vieles besser, aber mit jeder neuen Erkenntnis tauchen umso mehr neue Fragen auf. So driftet man von Woche zu Woche immer weiter da rein und das normale Leben verliert an Bedeutung. Man jagt immer nach neuen Erkenntnissen und alles andere rückt in den Hintergrund. Das geht dann schon auch in eine leicht psychotische Richtung.

Irgendwann hab ich gemerkt, dass ich da nicht weiterkomme, da der Mensch einfach nicht alles verstehen kann, was es in dem Universum gibt, dazu ist man als Mensch limitiert in der Denkweise. Später während meiner psychotischen Phase hab ich wieder tief da rein blicken können und ehrlich gesagt möchte ich die Erfahrungen auch nicht missen. Irgendwann merkt man aber einfach dass es keinen Weg gibt, alles zu verstehen, egal wie viele Pilze und Lsd man sich gibt. Man kommt weiter rein aber irgendwo ist die Grenze erreicht und an dieser Grenze war ich.

Dieses Wissen kann man keinem anderen Menschen vermitteln, man muss den Weg selbst gegangen sein..

Den jungen Leuten rate ich nicht generell von Erfahrungen mit Psychedelika ab, jedoch sollte es im Limit bleiben.. alles zu verstehen, dass schafft niemand und der Weg der immer weiter da rein führt ist unbequem und fordert seinen Preis..

Das Gehirn der Menschen ist nur gedrosselt, durch Halluzinogene kann man diese Drosselung für einige Stunden außer Kraft setzen. in dieser Zeit fühlt man den Staub des Universums.. die Unendlichkeit der menschlichen Denkweise.

An diesen Punkt zu kommen, bedeutet jedoch eine seelische Belastung, die man nicht allzu leicht verarbeiten kann, ohne Zweifel hat es jedoch auch einen großen Reiz, sich selbst an diesen Punkt zu bringen..

Crystalix