Magie

In den letzten Wochen habe ich hier im Blog nicht so viel geschrieben, der Grund dafür ist, dass ich gerade meine ganze Geschichte und meine Erlebnisse aufschreibe und darin total vertieft bin.. Diese ganze Geschichte werde ich nach und nach ausführlich veröffentlichen, hier jedoch schon einige Ausschnitte davon:

Ich fühlte mich höchst magisch. als ich dann wieder daheim ankam, aus dem Auto stieg und eine erneute Zigarette rauchte, stand ich wieder draußen und um mich herum glitzerte alles (Schnee) und da kam ein großer Wunsch und ein angenehmer Gedanke, ich dachte, wie schön es wohl wäre, immer auf Lsd zu sein? wäre das nicht das non plus ultra, die perfekte Lebensgestaltung?
damals wusste ich noch nicht, dass dieser Wunsch mal Wirklichkeit werde würde.
Zu welch großen Komplikationen und zu wie viel Schmerz dass noch führen würde, konnte ich mir da noch nicht vorstellen..

Der Blick geht hinauf in die Sterne, dass ist das was eigentlich Bedeutung hat. Sich eins fühlen mit dem Universum. Wenn man das schafft, verlieren alltägliche Sorgen an Bedeutung. Das wurde mir klar, als ich eines Nachts voll auf Pilzen im Mondschein in tiefe Schluchten geschaut habe und der Nachthimmel voller Sterne war, von allen Seiten fremde Planeten funkelten und ich kapiert habe, dass ich hier auf der Erdoberfläche wandel. Da erkennt man dann dass wir doch auch ein Teil des Universums sind…

Es macht mir großen Spaß über diese ganze Sache zu schreiben und ich könnte mir kein angenehmeres Hobby vorstellen.. bald mehr..
Crystalix

Veränderung durch die psychedelische Lebensweise

Ich bin im Moment sehr nachdenklich, Ich bin nun 30 Jahre alt und nicht mehr so sorglos und unverwundbar wie damals, als ich meine Drogenzeit hatte und das ganze Leben nur als ein Spiel ansah, welches man nicht verlieren kann, wenn man positiv und und aktiv an dem eigenen Zustand arbeitet. Damals habe ich das Drogenleben ohne Ende propagiert und mein Ziel war es, alle Menschen zu den Drogen zu bringen. So dachte ich als ich 19 Jahre alt war und täglich gekifft, am Wochenende viele Monate immer getrippt habe, große Mengen an Drogen mit mir rumgeschleppt habe und einfach keine Angst hatte, dass bei diesem Spiel etwas schief geht.
10 Jahre später, also heute, denke da anders darüber.
Denn wenn man solch eine Jugend erlebt, ist das praktisch auch der Grundstein und die Basis für das ganze noch bevorstehende Leben.
Durch viele Halluzinogene Trips und die ganzen seelischen Ausnahmeerlebnisse, verändert man sich stärker, als man denkt. Wenn man jung ist, kann man das noch nicht so richtig einschätzen, aber mir wurde das in der letzen Zeit klar.
Ich bin clean seit meinem abtauchen in die Fabelwelt und dem Hängenbleiben auf dem Trip.
Dadurch habe ich nun einen nüchternen Blick auf das Leben in gewisser Weise, obwohl ich ja gar nicht so richtig nüchtern bin.
Ich sehe aber in meinem Bekanntenkreis in der letzten Zeit viele Beispiele, wie stark einen solche Substanzen verändern und wie stark dieser Eingriff in die Funktion des Gehirns ist. Ich sehe einige Leute, die sich verloren haben auf dem Weg und die einfach wohl nie wieder normal werden und deren Seele sich verirrt hat auf dem Weg nach Erkenntnis durch Halluzinogene Drogen.
Andere kommen gut klar und haben fest fuss gefasst im Leben und konnten die Erfahrungen integrieren. Ich kann nur empfehlen, wer sich dafür entscheidet, solche Erfahrungen machen zu wollen, dies sehr bedacht und mit viel Respekt zu machen. Erst kürzlich sagte mir einer, er Tript 1 mal im Jahr und kann das fest und stabil in sein Leben integrieren.
Was ich nur damit sagen will, man sollte sich bewusst machen, dass Halluzinogene das eigene Leben mehr verändern werden, als man es sich vorstellen kann.
Bereits nach dem ersten Trip wird sich das Denken auf Dauer verändern und man wird einfach anders werden, für den Rest seines Lebens.
Diese Entscheidung muss jeder ganz privat für sich selbst fällen, ich will nur deutlich machen, dass man ein anderer Mensch werden wird.
Diese sehe ich gerade jetzt, an dutzenden Beispielen in meinem Bekanntenkreis.
Viele haben es nicht geschafft, Ihren Platz im Leben zu finden, manchen geht es jedoch auch gut.
Aber was alle Konsumenten vereint, sie sind anders geworden, als Menschen, die am Wochenende mal einen trinken gehen und sich sonst mit der Normalität zufrieden geben.
Crystalix

 

Traumwelten

Früher, als ich noch täglich gekifft habe, hab ich nachts überhaupt nicht geträumt, jahrelang. Ich hatte mich damals gar nicht für das Thema Träume interessiert, heutzutage ist das anders, ich finde es unglaublich interessant, zu träumen. Als ich gerade auf dem Trip hängengeblieben war, hab ich plötzlich so wahnsinnig geträumt, dass es schon beängstigend war.
Ich hab nachts in einer komplett anderen Welt gelebt, hatte da Zugang zu einer anderen DImension, einer Welt in der andere Regeln herrschten.
Ich hab richtig stark halluziniert und nachts praktisch genauso viel erlebt, wie tagsüber, wenn nicht sogar mehr. Ich habe mich nachts mit vielen Menschen unterhalten, hatte wie ein eigenes Leben erschaffen, jedoch war in dieser Welt alles anders, fernab von jeglicher Realität.
Da ich damals in der normalen Welt viele Probleme hatte, hat sich mein Geist auch etwas in diese Welt geflüchtet.
Das hat sich dann so entwickelt, dass ich auch heute noch einen Zugang zu diesen Welten habe, und mich auch gerne dort aufhalte.
Das läuft so ab, dass ich mich abends, wenn ich ins Bett gehe, langsam da reindenke,obwohl ich noch richtig wach bin. ich schweife vom Gedanken über das, was ich so im Alltag erlebt habe, ab und das Bewusstsein schwindet.
dann langsam komme ich über die Schwelle des wachseins ab und mein Geist betritt diese andere Welt.. dann wache ich nachts jeden Nacht etwa 10 mal auf und werde dann in die normale Welt katapultiert und denke kurz über das was ich im Traum erlebt habe ab und betrete dann wieder die Traumwelt.
So läuft das jeden Tag und ich bin richtig begeistert, dass ich diesen Zugang bekommen habe. Durch diese viele Jahre auf dem Trip hat sich da etwas entwickelt, etwas verändert und ich bin da ein Stück reingekommen..
Bestimmt haben viele Leute da ähnliche Zugänge, aber bei mir ist schon sehr stark, ich habe teilweise mehr nachts im Traum gelebt, als im normalen Leben. Es war sogar so, dass ich damals schon Angst hatte, mich aus dem normalen Leben komplett zu entfernen und in einen tiefen Traum zu verfallen und gar nicht mehr richtig aufzuwachen. Das war aber nur in der Anfangszeit so, heute hab ich da ein gutes Mittelmaß gefunden..
Die Welt des Lsd´s hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Dimension der Träume, ich finde es aber extrem interessant, diese Parallelwelten kennenzulernen und mich da etwas reinzuversetzen..

Waldhütte

Während meiner Drogenzeit hatte ich viele unvergessliche Erlebnisse. Dies waren durchfeierte Nächte voller Emotionen und Abenteuerlust. Ich war jung, voller Tatendrang, wollte was erleben und so fieberten wir ab Montag auf das Wochenende zu und dann kam die ganze Clique zusammen und wir redeten lauthals, tauschten Neuigkeiten aus und schauten, welche Drogen wir zur Verfügung hatten und dann ging es los. Wir konsumierten eigentlich alles was wir bekommen konnten, Mdma, Speed, viel Pilze, Lsd, Kokain und natürlich sehr viel Haschisch.

So hatten wir unzählige Wochenenden durchgefeiert, einige Erlebnisse will ich kurz erzählen, Erlebnisse die mich besonders fasziniert haben.

In dem kleinen Ort in dem wir immer zusammenkamen, dieser Ort lag mitten in der Natur und dort wohnten nur 700 Menschen. Mitten auf der schwäbischen Alb und so kam es, dass wir im Sommer ständig draußen in der Natur waren, wir hatten ca. ein dutzend fester Plätze an denen wie uns trafen, es war in den Jahren 2002 bis 2004. Es lief eigentlich immer so ab, dass wir uns nach dem aufstehen eine Sms schrieben und dann jemand der ein Auto hatte nach und nach uns alle einsammelte.

Wir fuhren raus ins Grüne an wunderschöne Plätze, machten uns Musik durch die Autoanlage an und einer stellte eine Mischung aus Tabak und Haschisch her, die wir dann reihum durch die Bong rauchten. Wir legten uns ins Gras, erzählten uns Witze, lachten darüber dass uns die Dorfbewohner als Crack-Süchtige bezeichneten und wir schmiedeten Pläne für die Wochenenden.

Ich leistete damals meinen Zivildienst und war nur am Wochenende an dem Ort an dem ich die wohl schönste Zeit meines Lebens verbrachte.

Ca 3 Kilometer außerhalb dieses Dorfs befand sich ein großes Wald Häuschen, umgeben von einer großen Wiese mit einer Feuerstelle und einer großen überdachten Terrasse, alles komplett aus Holz und um das ganze Grundstück befand sich ein großer Wald. Dies war an den Wochenenden unser Treffpunkt und wir machten dort unzählige Nächte durch und dies lief meist folgenderweise ab:

Wir verabredeten uns bei schönem Wetter, dass wir mal wieder eine kleine Session dort starten wollten und dies sprach sich sehr schnell in der Clique rum und es kamen auch oft noch Freunde aus umliegenden Ortschaften dazu. So waren wir oft mit 20 – 30 Leuten dort. Wir packten Kerzen, Feueranzünder, kauften Getränke, packten Drogen ab, einer brachte eine Anlage mit Stromgenerator mit und nach und nach kamen alle zusammen und wir hatten eine sehr euphorische Stimmung, da wir wussten, dass dies wieder eine unvergessliche Nacht werden würde.

Noch heute, 10 Jahre später, treffen wir uns ab und zu an diesem Ort und jedes Mal wenn ich dort ankomme bekomme ich eine leichte Gänsehaut und ein melancholisches Gefühl, jedoch sehr angenehm und ich erinnere mich mit Freude an diese Erlebnisse damals zurück.

In den letzten Jahren war ich fast nicht mehr mit dabei auf den Sessions dort, da es mir schlecht ging und ich schaute höchstens mal kurz dort vorbei, es überforderte mich jedoch dort die ganze Nacht zu bleiben. Dank Kratom geht es mir nun jedoch wieder so gut, dass ich mich wahnsinnig darauf freue wieder mal an diesem Ort eine Nacht durchzumachen und dann morgens bei Sonnenaufgang 12g Kratom einzuwerfen und dann mit meinen Freunden dort das Leben zu feiern… das leben feiern, dass war früher mein Lebensinhalt und durch meine psychischen Probleme konnte ich dass nun lange nicht mehr machen, nun jedoch ist es wieder möglich und ich werde nun richtig viel unternehmen, endlich kann ich wieder meinem erklärten Lebensziel nachgehen.

Und eben an dieser Hütte, von der ich vorher berichtet hatte, hatte ich ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. An diesem Tag kam ich aus Kehl in den Ort und hatte einige Gramm wirklich extrem starkes Speed dabei, es war unter der Woche und alle mussten arbeiten, bis auf einen meiner besten Kumpels, den ich irgendwie dazu überredete mit mir dieses Speed ausgiebig zu testen.

Also fuhren wir in seinem Auto raus in den Wald zu der Hütte, es war im Sommer und wir parkten das Auto und zogen kurz darauf die erste Nase des Speed´s, Es brannte sehr stark in der Nase und nach wenigen Nasen bekamen wir den wohl heftigsten Laberflash unseres Lebens.

Man muss sich vorstellen, wir saßen mitten im Wald auf der Terrasse einer Holzhütte, um uns herum nur Natur und Stille, und wir fingen dermaßen an über die Welt, die beschränkten Bauern aus unserem Ort und über psychedelische Weltanschauung zu reden, im nachhinein fiel uns auf, das wir 10 Stunden ohne jegliche Unterbrechung redeten und dabei jeder 1 Gramm Speed durch die Nase gezogen hatten und gemeinsam fast 8 Gramm Haschisch durch den Eimer geraucht hatten.
Solche Aktionen waren damals Alltag…
Die Zeiten haben sich geändert, alle sind etwas ruhiger geworden, jedoch feiern wir noch immer regelmäßig zusammen…
Crystalix

Regentag

Wenn ich meine Mutter besuchen fahre, habe ich oft Aufenthalt in der Stadt, in der ich groß geworden bin. Ich laufe dann immer an der Realschule vorbei und sehe viele Jugendliche, da wird mir erst bewusst, dass meine Jugendliche Zeit eigentlich vorbei ist. Jetzt treffen sich die heute 16-Jährigen zu den Schulpartys und rauchen hinter dem Schulgebäude heimlich ihre ersten Zigaretten.
Und wo sind all Diejenigen, die damals mit mir in die Schule gingen? Viele haben inzwischen Kinder bekommen, Familien gegründet, sind weggezogen, die Wege haben sich getrennt. Bis vor einigen Jahren hat man auf Partys in der Gegend immer noch den ein oder anderen damaligen Mitschüler oder mal ein Mädchen gesehen, was damals mit einem die Jugendzeit erlebt hat.
Doch heute ist alles anders, aber trotzdem macht es mir noch Spaß, in dieser Stadt herumzulaufen. Die Erinnerungen bleiben, man wird immer zurückdenken können an diese Zeit und bei mir ist da auch ein Tropfen Wehmut mit dabei..
Meine Gedanken zu dem trüben Regentag.

 

Kosmische Gedanken

In den letzten Wochen habe ich hier im Blog nicht so viel geschrieben, der Grund dafür ist, dass ich gerade meine ganze Geschichte und meine Erlebnisse aufschreibe und darin total vertieft bin.. Diese ganze Geschichte werde ich nach und nach ausführlich veröffentlichen, hier jedoch schon einige Ausschnitte davon:

Ich fühlte mich höchst magisch. als ich dann wieder daheim ankam, aus dem Auto stieg und eine erneute Zigarette rauchte, stand ich wieder draußen und um mich herum glitzerte alles (Schnee) und da kam ein großer Wunsch und ein angenehmer Gedanke, ich dachte, wie schön es wohl wäre, immer auf Lsd zu sein? wäre das nicht das non plus ultra, die perfekte Lebensgestaltung?
damals wusste ich noch nicht, dass dieser Wunsch mal Wirklichkeit werde würde.
Zu welch großen Komplikationen und zu wie viel Schmerz dass noch führen würde, konnte ich mir da noch nicht vorstellen..

Der Blick geht hinauf in die Sterne, dass ist das was eigentlich Bedeutung hat. Sich eins fühlen mit dem Universum. Wenn man das schafft, verlieren alltägliche Sorgen an Bedeutung. Das wurde mir klar, als ich eines Nachts voll auf Pilzen im Mondschein in tiefe Schluchten geschaut habe und der Nachthimmel voller Sterne war, von allen Seiten fremde Planeten funkelten und ich kapiert habe, dass ich hier auf der Erdoberfläche wandel. Da erkennt man dann dass wir doch auch ein Teil des Universums sind…

Es macht mir großen Spaß über diese ganze Sache zu schreiben und ich könnte mir kein angenehmeres Hobby vorstellen.. bald mehr..
Crystalix