Auf Lsd hängen bleiben…

Seit ich 15 Jahre alt war, hat mich das Phänomen des hängen bleibens auf Halluzinogenen beschäftigt. Damals hielt ich in der 9. Klasse ein Referat im Unterricht auf der Realschule, Thema „Drogen“. Das war der Punkt, an dem mein Interesse für diese mystische Welt der Drogen erweckt wurde. Auf dem Höhepunkt meiner Drogenkarriere, als ich 20 war, begegnete ich einem Menschen aus meinem Umfeld, der seit mehreren Jahren auf Lsd hängen geblieben war. Ich war unglaublich fasziniert von der Sache und unterhielt mich lange mit ihm.
Dass ich ein halbes Jahr später selbst hängen blieb, konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht ahnen.
Bevor ich überhaupt Lsd konsumierte, sprach ich mit einem anderen Bekannten, der meinte, dass jeder Konsument von Halluzinogenen ein Stück weit hängen bleibt.
Heute bin ich mir sicher, dass es wirklich so ist. Wenn man einmal eine Reise in das Universum macht, plötzlich für einige Stunden alles anders ist und man sein Leben praktisch von außerhalb betrachten kann, prägt einen das.
Viele erhoffen sich durch Halluzinogene eine Bewusstseinserweiterung und wollen mehr davon erfahren, was wir Menschen hier eigentlich auf der Erde machen, da kann einem Lsd oder andere Stoffe einen eindrucksvollen Zugang verschaffen.
Jedoch muss einem eines klar sein, man wird auf Lebenszeit verändert sein und vielen ist gar nicht bewusst, wie elementar und einschneidend ein solches Erlebnis ist.
Gerade junge Leute sind fasziniert von diesen Substanzen und wollen unbedingt einen kleinen Einblick in diese sagenumwobene Welt werfen.
Ich sage nicht, dass man das nicht machen sollte, aber man muss sich eben bewusst machen, dass man ein anderer Mensch sein wird.
In vielen Fällen bemerkt der Konsument diese Veränderung aber gar nicht. in den meisten Fällen wirkt sich solch eine Sache sehr positiv auf das Denken eines jungen Menschen aus, viele wollen nach so einem Trip mit Ihrem Leben aufräumen, erkennen was gut läuft und was schlecht ist, denn man kann durch solche Trips für eine kurze Zeit das „normale“ Denken komplett verlassen und einen Einblick in das Reich des psychedelischen bekommen.
Wie gesagt, viele bemerken die Veränderung gar nicht, aber sind trotzdem bis an das Ende Ihres Lebens ein anderer Mensch geworden.
Andere hingegen bemerken, dass vieles anders geworden ist, vor allem die Einstellung zum Sinn des Lebens und spirituellen Antworten..
Und einige tauchen so dermaßen tief in diese psychedelische Welt ein, dass sie nie wieder ganz zurückfinden, so wie ich.
Ob das schlecht ist? kann ich als Betroffener nicht so einfach beantworten. Man muss viele unglaublich schwierige Situationen mitmachen, z.b. dass man der eigenen Familie erklären muss, was mit einem los ist. Auf der anderen Seite bekommt man eben den wohl tiefsten Einblick in diese andere Welt, was hoch interessant ist…
Jeder Mensch muss selbst entscheiden, ob er Interesse hat einen Einblick in diese sagenumwobene Welt zu bekommen und das Risiko tragen möchte.
Verändern wird es einen dauerhaft und unumkehrbar, dass muss ganz klar sein. Lsd hat einen viel größeren Einfluss auf die Menschheit, als viele annehmen. Es hat unzählige Menschen geprägt auf der ganzen Welt, diese wiederum haben die Welt geprägt. Das was einem gewöhnlichen Menschen über Lsd bekannt ist, ist nur die Spitze des Eisberges. Terence mc Kenna nannte Pilze auch die „Speisen der Götter“, da ist wirklich was dran. Halluzinogene sind etwas kosmisches…
Crystalix

„So oder so, der Drogenkonsum ist eine Gratwanderung zwischen perfekter Harmonie und unendlichem Chaos, auf der aufmerksame Reisende die Wahrheit entdecken können.“
Knallkopf (LdT-User)

Alles kommt aus dem Urknall?

Alles kommt aus dem Urknall?
Vorher kam mir ein Gedanke, den ich teilen möchte. Ich hab ein Buch gelesen und fragte mich, wo dieses Buch eigentlich herkommt. Klar, es kommt aus einer Fabrik, aber man kann es ja noch weiter zurückverfolgen. Das Buch besteht unter anderem aus Papier, welches aus Holz hergestellt wird und dieses Holz wurde im Regenwald abgeholzt. Die Bäume aus dem das Holz gewonnen wurde, sind hunderte Jahre alt und stammen von anderen Bäumen ab. So kann man es weiter denken, bis man schlussendlich ganz zum Anfang des Planeten Erde kommt.
Das Mineralwasser was ich gerade trinke, kommt aus einer Fabrik, die das Wasser in Flaschen abgefüllt hat. Die Fabrik hat das Wasser aus einer Quelle von tief unter der Erde abgefüllt, wo Millionen von Litern an Wasser liegen. Das Wasser war vielleicht mal in einem See und wenn man das auch immer weiter zurückverfolgt, kommt man wieder zurück bis zum Urknall.
Der Pc auf dem ich gerade schreibe, besteht unter anderem aus Metall und Plastik. Das Metall hat der Hersteller aus einem Bergwerk gekauft, wo man es mühsam zu Tage befördert hat. Zuvor lag es dort aber wieder Millionen Jahre, es entstand auch wieder aus anderen Stoffen aus irgendwelchen chemischen Reaktionen und geht alles weder zurück bis zur Entstehung der Erde. Und aus was bestehen wir Menschen? Zu einem Großteil eben aus Wasser und auch unser Körper in seinen einzelnen Bestandteilen, hat seinen Ursprung im Urknall und wurde durch ewig lange Zeit geformt zu Menschen, wie wir sie heute sind..
Ist ja eigentlich klar, dass alles was wir hier auf der Erdoberfläche sehen irgendwo seinen Ursprung haben muss. Aber wir können alles nur bis an die Entstehung der Erde verfolgen, was vorher war, weiß wohl niemand…
dabei ist für mich klar, dass auch der Urknall eine Vorgeschichte hatte und selbst in anderen Dingen seinen Ursprung hat. Einen wirklichen Anfang gibt es wohl nicht und auch kein Ende, aber ab da endet das menschliche Vorstellungsvermögen!
Wir sind also alle Teil der Erde, gemeinsam mit den Tieren und der ganzen Natur die uns umgibt.
Dieser Zusammenhang fehlt wohl vielen Menschen, wir sind das Universum!
Crystalix